Bass-Klarinette

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Bass-Klarinette

Die erste Klarinette wurde um 1700 von dem Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christoph Denner (1655-1707) konstruiert. 1710 findet sich die erste schriftliche Erwähnung des neuen Instruments, in einer von Denners Sohn Jacob verfassten Aufstellung von 23 Holzblasinstrumenten. Der schöne Klang und der damals schon beachtliche Tonumfang von fast 3 Oktaven verhalfen der Klarinette rasch zu Beliebtheit.

Der junge Mozart schreibt in einem Brief an seinen Vater Leopold; "Ach wenn wir auch nur clarinetti hätten! – sie glauben nicht, was eine sinfonie mit flauten, oboen und clarinetten einen herrlichen Effect macht."

Das Instrument fand Eingang in Orchester, Kammermusik-Besetzungen und Militärkapellen.

Nach und nach baute man Klarinetten von unterschiedlicher Grösse und Tonlage, so, dass eine eigentliche Klarinettenfamilie, mit Instrumenten von der Sopranino-Klarinette bis zur Kontrabassklarinette entstand.

Diese erste Klarinette besass 8 einfache Tonlöcher und zwei Löcher mit Klappen und verfügte über einen Tonumfang von fast 3 Oktaven. Das heutige Instrument besitzt in der Regel 7 einfache Tonlöcher und 17 Löcher mit Klappen und verfügt über einen Tonumfang von knapp 4 Oktaven.

Heute wird die Klarinette in der klassischen Musik, dem Jazz, der Klezmermusik, der Blasmusik, sowie in der Volksmusik verschiedener europäischer Länder gespielt.

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